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Häufig gestellte
Fragen.

Antworten rund um die gesetzliche Arbeitszeiterfassung und das Fink System ZSW – von der Aufzeichnungspflicht bis zu den einzelnen Modulen.

Muss ich Arbeitszeiten überhaupt erfassen?

Gilt die Aufzeichnungspflicht auch für kleine Betriebe – und was gilt in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein?

Ja – in allen vier Ländern trifft die Pflicht grundsätzlich jeden Arbeitgeber, unabhängig von der Betriebsgröße. Die Details unterscheiden sich:

Österreich: § 26 AZG verpflichtet jeden Arbeitgeber ab der ersten Mitarbeiterin zur Aufzeichnung von Beginn, Ende und Dauer der Arbeitszeit. Aufbewahrung: mindestens 1 Jahr, aus steuerlichen Gründen empfehlen sich 7 Jahre.

Deutschland: Seit dem BAG-Urteil vom September 2022 muss jeder Arbeitgeber ein objektives, verlässliches System zur Erfassung der täglichen Arbeitszeit haben – auch Kleinbetriebe. Die geplante ArbZG-Novelle sieht grundsätzlich elektronische Erfassung vor; Betriebe unter 10 Beschäftigten sollen weiterhin handschriftlich oder per Liste erfassen dürfen, größere Unternehmen erhalten gestaffelte Übergangsfristen.

Schweiz: Art. 46 ArG verlangt die Dokumentation von Dauer, Beginn und Ende der Arbeit sowie Pausen ab 30 Minuten. Zwei Erleichterungen: In Betrieben unter 50 Mitarbeitenden kann die vereinfachte Erfassung (nur tägliche Gesamtdauer) schriftlich vereinbart werden; ein vollständiger Verzicht ist nur für Mitarbeitende mit großer Zeitautonomie und über CHF 120'000 Bruttojahreslohn per Gesamtarbeitsvertrag möglich.

Liechtenstein: Das Arbeitsgesetz mit Verordnung verlangt – angelehnt an das Schweizer Recht – die Aufzeichnung von Beginn, Ende, Pausen und Überstunden; vereinfacht genügt die tägliche Gesamtstundenzahl. Aufbewahrung: 5 Jahre. Kontrolliert wird stichprobenartig durch das Amt für Volkswirtschaft.

Mit dem Fink System ZSW erfüllen Sie die Vorgaben aller vier Länder automatisch – die Erfassung ist manipulationssicher dokumentiert und jederzeit prüfbereit.

Reicht eine Excel-Liste für die gesetzliche Arbeitszeiterfassung?

Grundsätzlich schreibt das Gesetz keine Form vor – aber Excel-Listen gelten nur als verlässlich, wenn sie täglich geführt werden und nachträgliche Änderungen protokolliert sind. Genau daran scheitern sie in der Praxis, und die Pflege kostet laufend Zeit. Das Fink System ZSW erfasst Zeiten manipulationssicher, dokumentiert jede Korrektur nachvollziehbar und erstellt alle Auswertungen automatisch.

Wie lange müssen Arbeitszeitaufzeichnungen aufbewahrt werden?

In Österreich nach dem Arbeitszeitgesetz mindestens ein Jahr, in Liechtenstein fünf Jahre; aus steuer- und abgabenrechtlichen Gründen empfiehlt sich generell die Aufbewahrung über sieben Jahre. In ZSW sind alle Zeitdaten digital archiviert und bei einer Prüfung durch Arbeitsinspektorat oder Finanz auf Knopfdruck abrufbar – ohne Ordner und Papierstapel.

Erfüllt ZSW die gesetzliche Pflicht zur Arbeitszeiterfassung?

Ja. Nach dem EuGH-Urteil ist eine systematische Arbeitszeiterfassung EU-weit verpflichtend. ZSW dokumentiert Arbeits-, Pausen- und Fehlzeiten lückenlos und nachvollziehbar und erstellt Tages-, Monats- und Jahresauswertungen automatisch – damit erfüllen Sie die Vorgaben ohne Zusatzaufwand.

Die Lösung kennenlernen

Was ist das Fink System ZSW?

Das Fink System ZSW ist eine webbasierte Software für Zeiterfassung und Betriebsorganisation. Sie vereint Arbeitszeiterfassung, Auftragszeiterfassung, Fahrzeugerfassung mit elektronischem Fahrtenbuch, Zutrittskontrolle und digitales Formularwesen in einer Anwendung. Entwickelt wird ZSW seit Jahrzehnten inhouse bei Fink Zeitsysteme, einem Familienunternehmen aus Vorarlberg mit über 4.500 Kunden in Österreich, der Schweiz und Deutschland.

Für welche Unternehmen eignet sich das Fink System ZSW?

ZSW ist auf kleine und mittlere Unternehmen zugeschnitten – vom Frisörbetrieb über Handel und Dienstleistung bis zu Bau und Handwerk mit Außendienst und Baustellen. Weil das System modular aufgebaut und flexibel parametrierbar ist, wächst es mit: Sie starten z. B. nur mit der Arbeitszeiterfassung und ergänzen später weitere Module.

Wie erfassen Mitarbeitende ihre Zeiten?

So, wie es zu Ihrem Betrieb passt: am RFID- oder Fingerprint-Terminal im Gebäude, per Smartphone-App unterwegs, am PC im Büro oder mit mobilen Barcodescannern auf der Baustelle. Alle Buchungen werden live übertragen und sind sofort in der Software sichtbar – egal über welchen Weg gestempelt wurde. Ein Terminal ist dabei kein Muss: Reine App- oder PC-Erfassung funktioniert genauso.

Muss ich Software installieren?

Nein. ZSW läuft komplett im Webbrowser – ohne Installation auf Ihren Rechnern, ohne eigenen Server. Updates spielt Fink automatisch ein, und die Einführung ist entsprechend schnell erledigt: Zugang einrichten, Mitarbeitende anlegen, loslegen.

Funktioniert die Zeiterfassung auch im Homeoffice und unterwegs?

Ja. Mit der Smartphone-App oder der Desktop-Erfassung stempeln Mitarbeitende von überall; die Buchungen erscheinen live im System. Auch Montageteams, Außendienst und Baustellen sind damit abgedeckt.

Funktioniert digitale Zeiterfassung auch bei Gleitzeit und Vertrauensarbeitszeit?

Ja. Auch bei flexiblen Modellen bleibt die Aufzeichnungspflicht bestehen – die Erfassung muss sich aber nicht nach Kontrolle anfühlen. In ZSW werden Gleitzeitrahmen und Zeitkonten hinterlegt; Mitarbeitende stempeln selbstständig, sehen ihre Salden im Self-Service und Führungskräfte greifen nur ein, wenn Grenzen überschritten werden.

So funktioniert der Alltag

Wie funktionieren Urlaubsplanung und Fehlzeitenverwaltung?

Urlaub, Zeitausgleich, Krankenstand und andere Fehlzeiten werden farblich übersichtlich dargestellt und direkt in der Planung eingetragen. Urlaubsstände und Resturlaub sind für Sie und Ihre Mitarbeitenden jederzeit aktuell einsehbar – umständliche Listen entfallen.

Können Mitarbeitende ihre Zeitsalden selbst einsehen?

Ja. Über den Self-Service sehen Mitarbeitende ihre aktuellen Salden, das Monatsjournal und die Urlaubsstände. Mit der Workflow-Erweiterung stellen sie Anträge auf Urlaub, Zeitausgleich oder Korrekturen digital – die Genehmigung läuft automatisch über die hinterlegte Hierarchie.

Wie werden Überstunden und Zeitkonten berechnet?

ZSW berechnet Zeitkonten automatisch auf Basis Ihrer hinterlegten Arbeitszeitmodelle – inklusive Überstunden, Zuschlägen und Zeitausgleich. Die Parametrierung ist flexibel und wird bei der Einführung auf Ihren Kollektivvertrag und Ihre Betriebsvereinbarungen abgestimmt. Führungskräfte sehen alle Kontostände auf einen Blick.

Was passiert bei vergessenen oder falschen Buchungen?

Kein Problem: Zeiten können einfach nacherfasst und korrigiert werden – direkt in der Tabellen- oder Kalenderansicht. Über den Workflow können Mitarbeitende Korrekturen selbst beantragen, die dann von Vorgesetzten genehmigt werden. Fehlerhafte Buchungen zeigt das System automatisch in einer eigenen Übersicht an.

Vor der Entscheidung

Wie sicher sind unsere Daten?

Zeiterfassungsdaten sind Personaldaten, entsprechend ernst nimmt Fink den Datenschutz: Der Zugriff ist über ein feingranulares Rechtesystem geregelt, sodass jede Person nur sieht, was sie sehen darf, und die Verarbeitung erfolgt DSGVO-konform. Details zu Hosting und technischen Maßnahmen erläutern wir gerne im persönlichen Gespräch – auch für Ihren Betriebsrat.

Lässt sich ZSW mit unserer Lohnverrechnung oder unserem ERP verbinden?

Ja. Fink hat dafür ein hochflexibles, vollautomatisiertes Schnittstellenmodul entwickelt, das Daten mit Lohnverrechnung, ERP, Warenwirtschaft, Kalkulations- und Fakturierungsprogrammen abgleicht – bis hin zur direkten Datenbankverbindung. Stundendaten fließen so ohne Abtippen in die Lohnabrechnung.

Wir erfassen bereits mit Excel oder einem anderen System – wie läuft der Umstieg?

Unkompliziert: Mitarbeiter-Stammdaten werden über die Fink-Schnittstelle übernommen statt neu eingetippt, Ihre Arbeitszeitmodelle richtet Fink bei der Einführung mit Ihnen ein, und da ZSW im Browser läuft, entfällt jede Installation. So ist der Wechsel ohne Unterbrechung des laufenden Betriebs möglich.

Was kostet das Fink System ZSW?

Der Preis hängt von Mitarbeiterzahl, gewählten Modulen und Hardware (z. B. Terminals) ab – deshalb erstellt Fink ein individuelles Angebot mit klar definierten Aufwänden statt Pauschalpreisen. Durch eingesparte Verwaltungszeit amortisiert sich das System erfahrungsgemäß schnell. Fordern Sie einfach eine unverbindliche Anfrage oder einen Rückruf an.

Können wir das System vorher kennenlernen?

Ja. Fink bietet kostenlose 30-Minuten-Webinare zu Arbeitszeit-, Auftragszeit- und Fahrzeugerfassung, dazu Praxisvideos ("ZSW Hacks") auf YouTube. Für eine persönliche Vorführung genügt eine unverbindliche Anfrage oder der Rückruf-Service.

Mehr aus dem System herausholen: weitere Module

Welche Module gibt es – und wie arbeiten sie zusammen?

ZSW umfasst sechs Bausteine: Arbeitszeit, Auftragszeit, Fahrzeugerfassung, Zutrittskontrolle, Formularwesen und Dienst-/Auftragsplanung. Alle Module nutzen dieselbe Oberfläche, dieselben Stammdaten und dasselbe Login – Daten werden modulübergreifend verknüpft, etwa Auftragszeiten mit Fahrten aus der Fahrzeugerfassung. Sie können jederzeit mit einem Modul starten und erweitern.

Wir erfassen bereits Arbeitszeiten – was bringt uns die Auftragszeiterfassung zusätzlich?

Die Arbeitszeit sagt, wie lange gearbeitet wurde – die Auftragszeit sagt, woran. Zeiten werden minutengenau Aufträgen, Tätigkeiten und Kostenstellen zugeordnet, per Scanner, App oder Terminal, auch für ganze Partien gleichzeitig. Sie sehen tagesaktuell Soll-Ist je Auftrag, kalkulieren künftige Angebote präziser und rechnen Leistungen schneller ab. Erweiterungen wie die Werkzeugverwaltung zeigen zudem, welches Gerät auf welcher Baustelle ist.

Lohnt sich elektronische Zutrittskontrolle für unseren Betrieb?

Sobald Schlüssel kursieren, ja: Geht ein RFID-Medium verloren, sperren Sie es per Klick – kein Schlosstausch, keine Sicherheitslücke. Berechtigungen verwalten Sie zentral in der Zutrittsmatrix, jeder Zutritt wird protokolliert, und Türen lassen sich direkt aus der Software steuern. Das Beste: Ihre Mitarbeitenden nutzen denselben Chip, mit dem sie bereits Zeit stempeln.

Was bringt die Fahrzeugerfassung mit elektronischem Fahrtenbuch?

Fahrten werden per GPS automatisch aufgezeichnet – das finanzamtskonforme Fahrtenbuch entsteht ohne Zettelwirtschaft auf Knopfdruck. Zusätzlich sehen Sie Standorte und Routen Ihrer Flotte in Echtzeit und können Fahrten mit Auftragszeiten kombinieren, um Einsätze lückenlos zu dokumentieren. Die Spielregeln zur Ortung werden transparent mit Ihren Mitarbeitenden vereinbart.

Was ist das Formularwesen?

Das Formularwesen ersetzt Papierformulare durch digitale Workflows in ZSW: Reisekostenabrechnungen, Bautagebücher, Essensbons oder Lagerbestellungen werden mobil ausgefüllt, automatisch weitergeleitet und revisionssicher abgelegt. Auch individuelle Formulare setzt die Fink-Entwicklung für Sie um.

Wie aufwändig ist es, ein weiteres Modul nachzurüsten?

Gering. Mitarbeitende, Rechte und Stammdaten sind bereits im System – ein Zusatzmodul wird freigeschaltet und konfiguriert, ohne neues Programm und ohne Datenmigration. Nur bei der Zutrittskontrolle und Fahrzeugerfassung kommt überschaubare Hardware-Montage dazu. Ihre Mitarbeitenden arbeiten in der gewohnten Oberfläche weiter.