Wenn in Bad Ischl, Gmunden oder der Linzer Innenstadt um sechs Uhr früh die Bäckerei aufsperrt, steht die frische Milch schon im Regal – oder ist schon verarbeitet in kleinen Köstlichkeiten. Dahinter steckt der G+ Gmundner Frischdienst mit Sitz in Vorchdorf, die von dort aus das Salzkammergut und Teile Oberösterreichs bis an die bayrische und Salzburger Grenze beliefert – rund 400 bis 500 Kunden, von Bäckereien über Seniorenheime, Fleischhauer, Hotellerie bis zum Krankenhaus. 16 Mitarbeitende am Standort arbeiten heute mit der Arbeitszeiterfassung von Fink.
Ein junges Unternehmen mit langer Vorgeschichte
Entstanden ist der G+ Gmundner Frischdienst erst 2023, als die Gmundner Molkerei sich ausschließlich auf die Produktion konzentrieren wollte – Vertrieb und Logistik standen damit plötzlich zur Disposition. Übernommen hat diesen Teil ein Schwesterunternehmen aus Königswiesen im Mühlviertel, das selbst vor rund 10 Jahren aus einer ähnlichen Situation entstanden war. Nach der Gründung im Juli 2023 zog das neue Unternehmen Anfang 2024 an einen eigenen Standort in die Asamerstraße 4 nach Vorchdorf.
Im Oktober 2024 kam Herr Hans-Peter Leprich als Standortleiter dazu und konnte seine Erfahrung aus 40 Jahren Management in einem Lebensmittelgroßhandel einbringen.
Zeiterfassung per Zettel stößt an ihre Grenzen
Was Herr Leprich bei seinem Start vorfand, überraschte ihn: ein technisch modernes Unternehmen – aber die Zeiterfassung lief noch handschriftlich. Für Bürojobs mag das funktionieren, für den Fuhrpark nicht: Fahrer starten und enden zu völlig unterschiedlichen Zeiten, Schichten reichen über Mitternacht hinaus, dazu kommen Sonn- und Feiertagszuschläge, Nachtzuschläge und Diäten, die von Hand ausgerechnet werden mussten. Das Ergebnis waren verspätete Zettel, Nachfragen bei Kollegen und ein hoher, fehleranfälliger Aufwand am Monatsende.
Die Entscheidung für Fink
Herr Leprich trieb das Digitalisierungsprojekt mit einer Kollegin selbst voran. Er holte Angebote mehrerer bekannter österreichischer Anbieter ein und ließ sich die Systeme zeigen. Den Ausschlag für die Entscheidung für Fink gab schließlich der persönliche Besuch des Fink-Gebietsbetreuers für Oberösterreich, der die Zeiterfassung vor Ort erklärte, anstatt nur online zu präsentieren. Überzeugt hat ihn außerdem das modulare System: Man startet mit dem, was man tatsächlich braucht, unabhängig davon, ob ein Betrieb 5 oder 1.000 Mitarbeitende hat und kann das System mit wachsendem Betrieb auch komplexer gestalten.
Parallelbetrieb und persönliche Betreuung
Zur Absicherung lief die Umstellung zwei Monate im Parallelbetrieb – händische Aufzeichnung neben dem neuen System, um Abweichungen zu prüfen. Kleinere Anlaufschwierigkeiten, etwa als ein Mitarbeiter bei einer Stundenänderung versehentlich neu angemeldet wurde, waren mit einer kurzen Mail an das Fink-Team rasch gelöst.
Der Alltag heute
Ein Jahr nach der Einführung zieht Herr Leprich ein positives Fazit: Das Monatsjournal geht per Mausklick automatisch an die Mitarbeitenden, die Lohnverrechnung bekommt die Daten direkt zur Weiterverarbeitung, und seine für die Auswertungen zuständige Kollegin spart nach seiner Schätzung rund 10 bis 15 Stunden im Monat – Zeit, die zuvor in die manuelle Berechnung von Überstunden, Zuschlägen und Diäten floss. Angesichts dessen rief er den zuständigen Fink-Betreuer eigens an, um sich persönlich zu bedanken – eine Geste, die beim Fink-Team für Überraschung und Freude sorgte.
Empfehlen würde er Fink ohne Zögern: fachlich kompetent, persönlich, schnell bei Problemlösungen – und Mailanfragen werden in kürzester Zeit beantwortet.

























